Halloween Horror Fest

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Zum Start von The Evil Within macht der Wächter an diesem Wochenende den Movie Park in Bottrop unsicher und ist Teil des spektakulären Halloween Horror Fest.

Unsere Ambulanz hat einige der wahnsinnigen Insassen des Beacon Mental Hospital vor Ort abgeladen und parkt vor dem Eingang zu den gruseligen Labyrinthen. Wer sich traut, kann sich gerne auch vor Ort “behandeln” lassen und Shinji Mikamis Horror-Alptraum selbst auf der Xbox One spielen.

Feiert mit The Evil Within das Halloween Horror Fest!

MovieparkIn diesen Tagen findet im Movie Park im nordrheinwestfälischen Bottrop bereits zum 16. Mal das Halloween Horror Fest statt. Den ganzen Oktober hindurch gibt’s in dem beliebten Freizeitpark jeden Donnerstag, Freitag und Samstag Gänsehaut-Garantie – dank gruseliger Labyrinthe, teuflischer Horrorshows und natürlich jeder Menge übler Untoter!

Ganz klar, dass da die fürchterlichen Kreaturen aus The Evil Within nicht fehlen dürfen! Bethesda stellt den legendären Krankenwagen am 17. und 18. Oktober mitten im Movie Park ab: In dem Gefährt kann der Survival Horror-Hammer auf der Xbox One angespielt werden, zudem dürfen die Besucher beim abgefahrenen Angstschrei-Wettbewerb mitmachen.

Wer schon immer mal Horror wie in Hollywood erleben wollte, der sollte sich also nach Bottrop aufmachen und im Movie Park das Halloween Horror Fest.

Großartiges Presse-Feedback für The Evil Within

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Seit Dienstag dem 14. Oktober ist Shinji Mikamis Rückkehr zum Survival-Horror weltweit erhältlich. Die ersten Rezensionen der Fach- und Publikumspresse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind bereits online. Gerne nehmen wir Sie mit auf eine literarische „Pressereise“ mit vielen tollen Zitaten und hohen Wertungen!

Los geht’s an der Isar. „Ein Traum von einem Alptraum“ heißt die Besprechung von GameStar.de und GamePro.de. Der Tester darin: „Was ist Horror? The Evil Within ist Horror. Purer, spannender Survival-Horror, wie er von vielen Publishern derzeit leider totgesagt wird.“ – GameStar.de vergibt 85 Punkte und einen Gold-Award, GamePro.de zückt die 90 mit dem Platin-Award.

In Fürth vergibt PCGames.de für die PC-Version 90 Punkte und zieht das ultimative Fazit: „The Evil Within wischt mit der Konkurrenz den Boden auf und zeigt, wie Horror richtig gemacht wird.“! Das Schwestermagazin VideoGamesZone.de setzt für die Konsolen-Versionen noch einen Punkt drauf (91) und kommt ebenfalls zu dem Schluss: „Ein Pflichtkauf für Horror-Fans!“

Derzeit noch ohne Wertung kommt der Test von ComputerBILD.de aus – im Fazit resümiert die Redaktion aus Hamburg: „Unterm Strich erwartet Sie ein erstklassiges, packendes und herausforderndes Horror-Spiel für erfahrene Spieler.“

Wo wir schon mal in Hamburg sind: Stern.de liefert in der Rezension viele Hintergrundinformationen inkl. einem Interview mit Game Director Shinji Mikami und einem „Angst-Experten“. Aus dem Gespräch mit Stern.de erfährt der Leser von Shinji Mikami: „Es ist wirklich schwierig, Menschen noch zu schocken. Sie haben bereits alles gesehen. Ich ebenso.“  Die Testerin in ihrem Fazit: „…für Fans alter Survival-Horror-Spiele absolut empfehlenswert.“

Aus Berlin schreibt BILD.de über The Evil Within: „Dieses Spiel ist die pure ANGST!“ und fällt folgende Urteil: „Angst, Panik, Action, feinste Grusel-Stimmung, sehr gute Spielbarkeit, nervenzerreißende Spannung. Nur wenige Horror-Games inszenieren den spielerischen Schrecken so gut wie dieses (…).“

Über eine wirklich sehr schöne Rezension können sich Shinji und sein Team auch von T-Online freuen. „Sehr gut“ testiert der erfahrene Rezensent in seinem Urteil und ergänzt: „Die souveräne technische Umsetzung bringt Details so plastisch zur Geltung, dass selbst hartgesottene Survival-Horror-Fans ins Schleudern kommen.“

Ein Blick in die Alpenrepublik, ins schöne Wien zeigt, das Gamers.at „TEW“ urfett findet: „Ein altes, oft schon totgesagtes  bzw. in Action oder reine Schleich und Run Verwurstungen umgewandeltes Genre wurde in großteils gelungener Weise in die moderne Zeit gebracht und blieb dabei doch sich selbst treu.“ Die Wertung? 4,6 von 5,0 möglichen Sternen (entspricht 92%) – Bam, Oida!

In der Schweiz liebt man bekanntlich dicke Tresore und so kommt auch unser Boxman aus „The Evil Within“ richtig gut weg: 90 Punkte vergibt Games.ch und kommt zum Schluss: „Der Mind**** des Jahres!“

Wir wünschen Ihnen viele Stunden spannende Unterhaltung mit The Evil Within! Sollten Sie noch auf die Lieferung Ihrer Version warten, empfehlen wir zum Überbrücken die „Let’s Play“-Videos von Gronkh, die gibt‘s hier!

Hinter den Kulissen von Bethesda – der Wächter aus The Evil Within

Wir werfen wieder einmal einen Blick hinter die Kulissen von The Evil Within. Dieses Mal werden Game Director Shinji Mikami und Lead Concept Artist Ikumi Nakamura von Adam Sessler dazu befragt, wie sie den einprägsamsten Gegner des Spiels ins Leben gerufen haben: den Wächter.

Werfen Sie einen Blick auf unsere Playlist unten, um alle Interviews von Sessler mit Mikami und seinem Team zu sehen.

Das Böse ergreift heute von Ihnen Besitz!

Knipsen Sie das Licht aus und drehen Sie die Lautstärke hoch. Die Schrecken und Schreie von Halloween sind dieses Jahr ein wenig früher dran, dank der Veröffentlichung von The Evil Within: Shinji Mikamis Rückkehr zum von ihm erschaffenen Genre des Survival-Horrors!

Wir beglückwünschen Mikami-san, sein Team bei Tango Gameworks und alle anderen, die an der Veröffentlichung des Spiels in Nordamerika und Europa auf fünf Plattformen (PC, Xbox One, PlayStation 4, PlayStation 3 und Xbox 360) heute beteiligt sind.

Halten Sie im Laufe der Woche die Augen nach Neuigkeiten zum Spiel offen – nach Überlebenstipps, Rezensionen und Community-Highlights.

Außerdem sollten Sie sich unseren Livestream auf Twitch heute nicht entgehen lassen, in dem wir die Anfangskapitel des Spiels in Angriff nehmen. Um 19:00 Uhr geht es los.

Lesen Sie anschließend den vollständigen Artikel, um den Anlass mit unserer offiziellen Pressemitteilung zur Veröffentlichung gebührend zu feiern! Continue reading full article ›

Horror-Wochen mit The Evil Within

Image TourDie Tage werden kürzer, die Nächte nebliger und die Spiele grusliger: Der Oktober ist da und beschert uns nicht nur trübes Herbstwetter, sondern auch die Veröffentlichung von The Evil Within. Am 14. Oktober erscheint endlich das heiß ersehnte Survival Horror-Opus – und damit niemand behaupten kann, er hätte das Spiel nicht auf der Rechnung gehabt, startet Bethesda in den kommenden Wochen zahlreiche The Evil Within-Sonderaktionen.

Folgende Städte, Shops und Events werden in Kürze heimgesucht:

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Survival-Horror-Fans dürfen sich auf den abgefahrenen The Evil Within-Krankenwagen (mit Anspielmöglichkeit auf Xbox One im Inneren des Wagens bei den Terminen mit *), eklige Zombies, coole Aktionen und witzige Wettbewerbe freuen. Natürlich halten wir Euch hier auf dem Bethblog auf dem Laufenden und präsentieren rund um die jeweiligen Termine ausführlich die einzelnen Events.

The Evil Within bringt den Horror ins Rathaus

Image GameCityWien ist immer eine Reise wert, aber ganz besonders am kommenden Wochenende. Vom 10. bis zum 12. Oktober findet in der österreichischen Hauptstadt nämlich wieder das Game City-Festival statt. Zum achten Mal öffnet Wien sein Rathaus, um zehntausende verspielte Besucher in Kontakt mit alten und neuen Games, mit Cosplay, e-Sport und Spielekultur kommen zu lassen. Klasse: Die gesamte dreitägige Veranstaltung ist gratis.

Noch besser: Auch die Untoten werden vom Wiener Rathaus Besitz ergreifen. Bethesda schickt nämlich eine The Evil Within-Abordnung nach Österreich, die für einige aufregende Aktionen rund um Shinji Mikamis neues Werk sorgen wird. Der legendäre Krankenwagen, der schon auf der Gamescom für Furore sorgte, wird natürlich mit von der Partie sein – in seinem Inneren dürfen die Besucher die neueste Version von The Evil Within auf Xbox One anspielen.

Zudem wird es eine professionelle Schminkaktion und einen witzigen Angstschrei-Wettbewerb geben. Und natürlich jede Menge Zombies. Also: Ab nach Wien für ein paar genial-gruselige Stunden auf dem achten Game City Festival!

The Evil Within – Die Welt des Bösen

Nächste Woche um diese Zeit werden Sie von Horrorgeschichten jenseits der Geschichte von The Evil Within erfahren. Im sicheren Gefühl, selbst erfahrenen Veteranen des Survival-Horror-Genres ein ansprechendes Spielerlebnis zu bieten, erwarten wir einige großartige Insidergeschichten über die Herausforderungen des Spiels.

Ein paar Überlebenstipps gefällig? Sehen Sie sich unser neuestes Video “Die Welt des Bösen” an und lesen Sie einen weiteren hilfreichen Beitrag unserer Gastautorin Fran Reyes, bevor das Böse von Ihrer Konsole oder Ihrem PC Besitz ergreift. Dieses Mal widmet sie sich der Spielumgebung, der zentralen Frage, ob Sie kämpfen oder fliehen sollen, um zu überleben, und wie Sie mit den bedrohlichen Fallen im Spiel umgehen (und sie zu Ihrem Vorteil nutzen) können.

Falls Sie Frans erste beiden Artikel – “Jede Kugel zählt” und “Kampf ums Überleben” – noch nicht gelesen haben, sollten Sie dies nachholen. Sie werden uns noch dankbar sein.

Vorbereiten auf das Unerwartete in The Evil Within

Es gibt einem Moment am Anfang von The Evil Within, als Sebastian Castellanos, Detective bei der Mordkommission von Krimson City, erkennt, dass hinter dem grausamen Massenmord, den er aufzuklären versucht, etwas noch Größeres steckt. Das Fundament der Nervenklinik, die er untersucht, beginnt zu erzittern, und als er aus dem Eingang der Klinik rennt, sieht er, dass sich alles ringsum verändert hat – der Boden hat nachgegeben und gewaltige Abgründe erzeugt, in denen nun ganze Hochhäuser verschluckt werden.

Passiert das alles wirklich? Oder ist das nur irgendein verrückter Albtraum? Sie verbringen den Rest Ihrer Reise damit, eine Antwort auf diese Fragen zu finden, während Sie immer tiefer in das eigentliche Geheimnis des Spiels eintauchen und dabei in einer gefährlichen, sich stetig verändernden Umgebung ununterbrochen um Ihr Überleben kämpfen müssen. Wann immer Sie zu wissen glauben, wo Sie sich gerade befinden, verändert sich die Welt, um Sie in arenaartigen Bereichen unerwarteten neuen Gefahren auszusetzen oder Ihnen brutale Gegner in den Weg zu stellen. Oder beides. Dem Spiel scheint es Spaß zu machen, Sie im Ungewissen zu lassen.

Angriffe aus der Ferne

Ein gutes Beispiel, wie The Evil Within Sie auf Trab hält, finden wir in etwa in der Mitte des Spiels. Nachdem Sie auf der Flucht vor einem besonders perfiden Endgegner am Ende eines Levels durch schwach beleuchtete Gänge und enge Räume gerannt sind, finden Sie sich in einer sonnenbeschienenen, mehrgeschossigen Ruine wieder. Provisorische Brücken und Steintreppen führen zu verschlossenen Türen und Vorsprüngen, von wo aus feindselige Ruhelose – wie die vielen Gegner in der Spielwelt genannt werden – angreifen.

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Entfernte Gegner mit dem Scharfschützengewehr aufs Korn zu nehmen, braucht Zeit und Geduld – zwei Dinge, die Sie nicht immer haben, wenn Sie von allen Seiten angegriffen werden – aber dafür ist ein Treffer extrem wirkungsvoll.
Auf dem Streifzug durch Schauplätze ohne Deckung und über Dächer müssen Sie immer auch mit besonders tückischen Kämpfe rechnen: In der Ferne droht Gefahr in Form gegnerischer Scharfschützen. Wenn Sie von ihnen entdeckt werden, müssen Sie mit einem tödlichen Bolzenhagel rechnen. Zu Ihrem Glück finden Sie aber selbst auch ein Scharfschützengewehr. Doch den richtigen Moment zu erwischen, in dem diese weit entfernten Gegner durch einen gut gezielten Schuss erwischt werden können und gleichzeitig in Deckung zu bleiben, ist keine einfache Aufgabe. The Evil Within verlangt von Ihnen stets die richtige Mischung aus Schleichen, Verstecken und Aktion. Sie werden nicht lange überleben, wenn Sie Ihre Herangehensweise an Kämpfe nicht variieren, und diese eine Sequenz ist ein Beispiel für viele ähnliche Situationen, in denen Geduld und Methode mehr bringen als hastiges Herumballern.

Überhastete Aktionen zahlen sich in einem Spiel wie diesem, mit seinen vielen Überraschungen und Wendungen, nur selten aus. Zu viel Munition oder andere Hilfsmittel in einem einzelnen Kampf zu verschwenden, kann bedeuten, dass Sie nahezu unvorbereitet und ungerüstet für das sind, was hinter der Ecke auf Sie lauert. Und als Warnung für die Unerfahrenen sei erwähnt: In dieser speziellen Situation mit den Scharfschützen bedeutet jeder gezielte Schuss, dass Sie ihre Schrotmunition und Bolzen für die bevorstehenden Gefahren sparen können. Denn Sie werden sie brauchen.

Kämpfen oder Fliehen: Kennen Sie Ihre Grenzen

Es hilft zu wissen, dass nicht alle Kämpfe gewonnen werden können. Niemand wird Sie einen Feigling nennen, wenn Sie weglaufen, um einem Konflikt aus dem Weg zu gehen. In manchen Bereichen können Sie sich unter einem Bett oder in einem Schrank verstecken, um zu Atem zu kommen und sich Ihren nächsten Schritt zu überlegen. Wenn Sie nur noch wenig Munition oder Gesundheitsspritzen haben, können Sie sich beispielsweise in einem Kleiderschrank verstecken, um ein paar Feinde abzuschütteln. Wann es so weit ist, können Sie anhand der “Entdeckungsanzeige” erkennen. (Hinweis: Diese Anzeige ist in der Schwierigkeitsstufe “Einsteiger” automatisch aktiviert, während sie in der Schwierigkeitsstufe “Überleben” manuell hinzugeschaltet werden muss.)

FranSneakV3Jede Situation mit Schusswaffen lösen zu wollen, ist keine gute Idee. Nehmen Sie Ihre Umgebung immer genau unter die Lupe, indem Sie unerkannt im Schatten bleiben, und sehen Sie sich genau an, womit Sie es zu tun haben.

Wenn sich Ihnen eine Kreatur nähert, erscheint ein Auge, um Sie darauf hinzuweisen, dass ein Ruheloser in Ihrer Nähe ist. Solange er Sie nicht findet, sucht das Auge weiter die Gegend ab, aber sobald Sie entdeckt werden, öffnet sich das Auge weit. In diesem Moment müssen Sie sich entscheiden, ob Sie kämpfen oder fliehen wollen. Wenn Sie sich also irgendwo verbergen oder eine große Entfernung zwischen sich und den Gegner bringen und dann in Deckung gehen, besteht durchaus die Chance, dass Sie wieder als “unentdeckt” gelten. Die Ruhe zu bewahren, ist nicht leicht – Panik ist absolut nachvollziehbar, besonders, wenn Sie nur noch eine Handvoll Kugeln im Inventar haben! Aber nicht den Kopf zu verlieren, ermöglicht Ihnen, einen “unalarmierten” Gegner mit einem Schleichangriff zu töten, der Sie keine einzige Kugel kostet.

In manchen Fällen muss Sebastian vor der Bedrohung flüchten, um zu überleben. Von einem flinkfüßigen Wahnsinnigen durch finstere, sich windende Korridore oder enge Räume gejagt zu werden, garantiert erhöhten Blutdruck. Aber manche Bosse in The Evil Within können nicht mit gewöhnlichen Mitteln bezwungen werden – und manche auch überhaupt nicht. In diesen Fällen gilt es, die Sprinten-Taste auf die Probe zu stellen. Wie weit und schnell Sie sprinten können, hängt dabei von Ihrer Ausdauer ab, eine Fähigkeit, die sich mit dem gefundenen grünem Gel steigern lässt.

FranMazeTrapKeine Panik! Mit kühlem Kopf können Sie dieses fallenverseuchte Albtraumlabyrinth überstehen, ohne von einer übersehenen Wandmine in die Luft gesprengt zu werden.

Doch Vorsicht: Blind vor einem scheinbar unbesiegbaren Monster zu fliehen, ohne auf Ihre Umgebung zu achten, ist nicht immer die beste Strategie. Manche Verfolgungsjagden sind geradliniger als andere, aber nicht alle sind gleich. Einmal muss Sebastian einfach vor einem Gegner wegrennen, so schnell er kann, und dabei einigen Hindernissen ausweichen. Ein anderes Mal – wenn Sie es beispielsweise mit dem angsteinflößenden, beilschwingenden Wächter-Boss zu tun haben – müssen Sie nicht nur den Angriffen ausweichen, sondern auch auf die Fallen achten, mit denen er um sich wirft. Wenn Sie unversehens in eine seiner Minen treten, erleiden Sie nicht nur Schaden, sondern müssen obendrein den Stacheldraht von Ihrem Bein entfernen (indem Sie einen der Analog-Sticks hin- und herbewegen), während der Wächter auf Sie zukommt. Nicht gerade die angenehmste Situation, in der man sein möchte. Diese Minenfallen schnell zu entschärfen oder zu zerstören, erfordert einen klaren Blick und eine ruhige Hand, aber es lohnt sich. Und Ihre Nerven werden es Ihnen ebenfalls danken.

Die tückische Welt der Fallen

Während Kämpfe im Spiel nahezu allgegenwärtig sind, gibt es darüber hinaus noch eine Reihe weiterer Herausforderungen. Nicht alle Bedrohungen äußern sich in Form von Kämpfen gegen Horden von Ruhelosen. Manche Hindernisse sind raffinierter, heimtückischer. Während das Duell mit dem minenlegenden Wächter Sie auf Trab hält, da Ihr Widersacher mit Fallen um sich wirft, gibt es auch Kämpfe, in denen Sie einen Bereich mit tödlichen Hindernissen unter Zeitdruck so schnell wie möglich durchqueren müssen.

FranKeeperTrapsDer Wächter kehrt immer wieder zurück und verteilt Fallen auf dem Boden, wenn er Ihnen begegnet. Überlisten Sie ihn, indem Sie seinen Fallen aus dem Weg gehen.

In einem dieser Fälle werden Sie von einem gestaltlosen Feind gejagt, der scheinbar überall auftauchen kann, wo er will, und in einem Labyrinth, in dem Sie fieberhaft nach einem Ausgang suchen müssen, problemlos durch Zäune und Türen treten kann. Die Nerven zum Zerreißen gespannt, droht obendrein noch der sofortige Tod durch explodierende Sprengladungen an der Wand, Sackgassen und andere todbringende Hindernisse, die Sie auf Ihrer Flucht überwinden müssen. Durch den Druck, Ihren Verfolger ständig ausmanövrieren zu müssen, haben Sie nicht die Zeit, sich an schwer zu entdeckende Minen oder Explosionsladungen anzuschleichen, um sie nicht auszulösen, sodass Sie abwägen müssen, welche Bedrohung die gefährlichere ist … ganz nebenbei. Es handelt sich hierbei um eine schweißtreibende Begegnung, die sich von vielen anderen Auseinandersetzungen bis zu diesem Punkt abhebt, aber nicht minder halsbrecherisch ist.

Fallen sind nicht immer Ihre Feinde. So bedrohlich sie in manchen Szenarien auch sein mögen, sie können auch zu Ihrem Vorteil genutzt werden. Natürlich bringen entschärfte Fallen lebenswichtige Teile zur Herstellung von Bolzen für Ihre Armbrust. Wenn Sie sich solche Teile während eines Kampfes schnappen haben Sie immer ein paar Bolzen parat, wenn Ihnen die Kugeln ausgehen. Aber in Abschnitten, in denen Sie unentdeckt bleiben müssen, kann es ungemein befriedigend sein, einen der blutdürstigen Ruhelosen in eine Bärenfalle zu locken. Und noch besser ist es, eine ganze Horde abstoßender Gegner dazu zu bringen, durch eine Säurefalle zu laufen und so mit einem Schlag eine Reihe von Gegnern auszuschalten, ohne eine einzige Kugel zu opfern.

TrapDisarmV2Laute Geräusche wie eine Explosion oder Schüsse locken oftmals weitere Ruhelose an. Das Entschärfen von Fallen ist dagegen leise und bringt Ihnen neue Teile für den Bau von Bolzen für Ihre Qualen-Armbrust.

Behalten Sie stets Ihre Umgebung und Ihr Inventar im Auge, um alle Möglichkeiten auszuloten, wie Sie einen Kampf angehen können. Was auf den ersten Blick unmöglich erscheint, ist eventuell mit ein bisschen Nachdenken und dem richtigen Einsatz der zur Verfügung stehenden Ressourcen überhaupt kein Problem.

OK, keines der 15 Kapitel von The Evil Within wird es Ihnen leicht machen. Aber sollten Sie bis zum Ende überleben, winkt zur Belohnung “Neues Spiel+”, in dem eine Vielzahl neuer Waffen und Extras auf Sie warten, einschließlich der Möglichkeit, Ihr Können in zwei noch härteren Schwierigkeitsstufen auf die Probe zu stellen: “Albtraum” und “Akumu”, was das japanische Äquivalent zum  “Albtraum” darstellt, und bei Bethesda und Tango als nahezu unschaffbar verschrien ist. Welche tapfere Seele wird sich das Recht sichern, mit diesem Erfolg prahlen zu dürfen?

Angesichts der wild wechselnden Realitäten, die Ihre Nerven unter Hochspannung halten, und der andauernd präsenten Frage, welche Schrecken hinter der nächsten dunklen Ecke lauern mögen, ist es wohl das Beste, stets das Unerwartete zu erwarten.

Der Mann in der Kiste (Cosplay)

the_keeper__boxman__cosplay__from_the_evil_within__by_corroder666-d812codSeit seinen Bildern zu dem herausragenden Cosplay-Kostüm des Wächters aus The Evil Within sind wir auf Daniel (auf DeviantArt als Corroder666 bekannt) aufmerksam geworden. Auf der diesjährigen gamescom durften wir ihn dann auch zu seinem ersten Cosplay Auftritt auf unserem Messetand begrüßen und mit ihm gemeinsam die Begeisterung die Stimmung vor Ort anzuheizen. Wir baten ihn darum jetzt kurz vor Veröffentlichung des Spiels, sich etwas Zeit zu nehmen und uns ein paar Fragen über die Herstellung seines ebenso aufwendigen wie furchterregenden Kostüms zu beantworten.

Was hat deine Entscheidung, den Wächter nachzubilden, am meisten beeinflusst?

“Er sieht ja ziemlich verstörend und sehr seltsam aus und mir scheint es, dass er, ähnlich wie das „Red-Pyramid“-Ding aus „Silent Hill“, eine Figur ist, die vom Wiedererkennungswert für The Evil Within steht. Dieses verschrobene aber einprägsame Bild mag ich und ich finde es einfach ziemlich cool!

Ein weiterer Grund ist die Umsetzung im Allgemeinen. Normalerweise mache ich Kostüme und Probs erst wenn ich das Spiel durchgespielt und für gut befunden habe und eine Art Beziehung zu dem Charakter aufgebaut habe. Dann habe ich auch genug Vorlagen, um die einzelnen Elemente möglichst originalgetreu nachzubauen. In diesem Fall wäre das mit nur ein paar veröffentlichten Bildern eigentlich gar nicht möglich gewesen. Allerdings habt ihr ja zu Halloween letztes Jahr ein 3D-Modell von Boxman auf Sketchfab veröffentlicht, mit dem ich rundherum alles konstruieren und nachbauen konnte.”

Welches Material hast du für den Wächter verwendet?

“Kopf: Das Gerüst besteht aus Hartschaumplatten, die Beschläge sind aus „ Worblas Finest Art“, ein Fahrradhelm kam ebenfalls zum Einsatz. Zum Sehen hab ich eine „PlayStaion Vita“ mit Kamera hinter dem obere Zahlenrad verbaut. Eine Kamera filmt nach außen und ich sehe quase durch eine PS Vita, was „draußen“ passiert.
Stacheldraht: Den Stacheldraht habe ich aus „Worbla“-Resten, die ich geschmolzen und zu Drähten gerollt habe, hergestellt. Insgesamt sind es über 25 Meter.
Rucksack: Das Grundgerüst besteht aus Styrodurplatten. Zudem habe ich eine Riffelblechfolie und „Worbla“ für die Beschläge verwendet.
Fleischklopfer: Hierzu habe ich Styrodur für die Grundform des Hammerkopfes in Form geschnitzt. Für den Griff habe ich ein Papprohr verwendet und alles mit „Worbla“ ummantelt.
Sonstiges: Desweiteren habe ich Kunstleder benutzt bzw. eine Schweißerschürze, Säureschutzhandschuh und natürlich diverse Farben.”

Wie lange hat die Arbeit am Wächter gedauert?

Insgesamt habe ich von April bis Mitte August an dem Kostüm gearbeitet, in etwa 40 – 50 Arbeitsstunden.

Welchen Ratschlag kannst du anderen geben, die sich näher mit dem Basteln von Kostümen oder Cosplay im Allgemeinen beschäftigen möchten?

Nehmt euch Zeit! Ich sehe viele Cosplayer, die sich mit ihren Projekten stark übernehmen und/oder zu spät anfangen bzw. in letzter Sekunde etwas hinrotzen, um noch zur nächsten Con fertig zu werden. Fangt früh genug an und plant alles ordentlich durch. Und wenn´s nicht fertig wird, macht´s zur nächsten Con fertig.

Was sind deine Lieblingsspiele?

Bei Horrorspiele haben mich diese am meisten beeinflusst: „Siren“ (PAL: „Forbidden Siren“) 1 und 2 sowie „Silent Hill“ 2 und 3. Allgemein: Natürlich “Fallout 3”^^, “The Darkness”, “Demon’s Souls”, “Primal”, “The Last of Us”, “Jak and Daxter”, Condemned………….

Worauf freust du dich bei The Evil Within am meisten?

“Eigentlich auf genau das was Shinji über das Spiel sagt. Auch meiner Meinung nach sind in den letzten Jahren fast nur Pseudo-Horrorspiele auf den Markt gekommen (Ausnahmen wie „Outlast“ bestätigen die Regel) – Games die zu Action-lastig sind und zu wenig Atmosphäre und aufbauende Spannung bieten.
Ich hoffe, dass The Evil Within eine gute Balance zwischen Überleben, Schießen und grotesken Rätseln hinbekommt.”

Wo wirst du das Wächter-Kostüm tragen? An welchen Conventions willst du teilnehmen?

Zur gamescom hatte das Kostüm seine Premiere. Danach werde ich es zur „Connichi“ (Deutschlands größter Animee/Manga-Con) tragen und definitiv zu meiner Halloween-Party.

5QbAfQtIst es nicht schwer, Luft zu holen, wenn du den Kopf aufhast?

Gar nicht. Das einzige Problem ist die Wärme, die sich unter dem Helm staut, weil sie nicht nach oben abziehen kann. Dagegen hab ich aber einen kleinen Hand-Ventilator eingebaut, der von unten Luft in den Helm schaufelt.

Kannst du uns etwas über deine Lieblingskostüme von dir erzählen?
“Eins meiner Lieblingskostüme ist tatsächlich der Vault-34-Bewohner aus „Fallout: New Vegas“. Das ist an sich nur der Vault-Anzug, ein Pip-Boy mit einem Videoplayer, der Musik und das Menü abspielen kann und eventuell noch Waffen. Achja und Ohren! Ich mag das Kostüm weil es durch den Pip-Boy unglaublich cool und sehr bequem zu tragen ist. Hier kann man es ansehen .

Dann gibt´s da noch den „Clicker“, den ich direkt vor dem Wächter gebaut habe. Viele finden das Kostüm extrem eklig wegen den ganzen Pilzen und dem verschobenem Gesicht, was ich sehr belustigend finde. Bilder davon gibt es hier.

Zu guter Letzt finde ich mein Drachenpriester-Kostüm aus The Elder Scrolls V: Skyrim ganz erwähnenswert. Allein schon weil das komplette Kostüm gerade mal 5 Kilo wiegt: ”

Diese tollen Fotos stammen von Kim Bähler aka Gamilia

Hattest du auf der Gamescom die Gelegenheit, The Evil Within zu spielen?
JA!

Was hattest du für einen Eindruck und hast du neue Inspirationen für weitere Kostümwettbewerbe gesammelt?

Die Demo hat mir sehr gut gefallen! Die Stimmung passt, das Gameplay passt, die Fallen und Feinde sind gemein genug – super^^ Ich freue mich sehr aufs fertige Spiel. Inspirationen hab ich definitiv gesammelt. Die ganzen verschiedenen grausamen Verstümmelungen an den Feinden haben mir viele neue Ideen für neue Zombie-Kostüme, aber ich muss dann noch eeeeinige Meter Stacheldraht herstellen…


Wir sind schon sehr gespannt darauf, was Daniel wohl als Nächstes einfällt. Sie können sich über seine Cosplay-Kostüme auf dem Laufenden halten, indem Sie seiner DeviantArt-Seite folgen. Wir danken Daniel und allen anderen, die den Charakteren und Kreaturen aus unseren Spielen Leben einhauchen!

The Evil Within steht ab 14. Oktober bereits im Handel!