The Evil Within bringt den Horror ins Rathaus

Image GameCityWien ist immer eine Reise wert, aber ganz besonders am kommenden Wochenende. Vom 10. bis zum 12. Oktober findet in der österreichischen Hauptstadt nämlich wieder das Game City-Festival statt. Zum achten Mal öffnet Wien sein Rathaus, um zehntausende verspielte Besucher in Kontakt mit alten und neuen Games, mit Cosplay, e-Sport und Spielekultur kommen zu lassen. Klasse: Die gesamte dreitägige Veranstaltung ist gratis.

Noch besser: Auch die Untoten werden vom Wiener Rathaus Besitz ergreifen. Bethesda schickt nämlich eine The Evil Within-Abordnung nach Österreich, die für einige aufregende Aktionen rund um Shinji Mikamis neues Werk sorgen wird. Der legendäre Krankenwagen, der schon auf der Gamescom für Furore sorgte, wird natürlich mit von der Partie sein – in seinem Inneren dürfen die Besucher die neueste Version von The Evil Within auf Xbox One anspielen.

Zudem wird es eine professionelle Schminkaktion und einen witzigen Angstschrei-Wettbewerb geben. Und natürlich jede Menge Zombies. Also: Ab nach Wien für ein paar genial-gruselige Stunden auf dem achten Game City Festival!

The Evil Within – Die Welt des Bösen

Nächste Woche um diese Zeit werden Sie von Horrorgeschichten jenseits der Geschichte von The Evil Within erfahren. Im sicheren Gefühl, selbst erfahrenen Veteranen des Survival-Horror-Genres ein ansprechendes Spielerlebnis zu bieten, erwarten wir einige großartige Insidergeschichten über die Herausforderungen des Spiels.

Ein paar Überlebenstipps gefällig? Sehen Sie sich unser neuestes Video „Die Welt des Bösen“ an und lesen Sie einen weiteren hilfreichen Beitrag unserer Gastautorin Fran Reyes, bevor das Böse von Ihrer Konsole oder Ihrem PC Besitz ergreift. Dieses Mal widmet sie sich der Spielumgebung, der zentralen Frage, ob Sie kämpfen oder fliehen sollen, um zu überleben, und wie Sie mit den bedrohlichen Fallen im Spiel umgehen (und sie zu Ihrem Vorteil nutzen) können.

Falls Sie Frans erste beiden Artikel – „Jede Kugel zählt“ und „Kampf ums Überleben“ – noch nicht gelesen haben, sollten Sie dies nachholen. Sie werden uns noch dankbar sein.

Vorbereiten auf das Unerwartete in The Evil Within

Es gibt einem Moment am Anfang von The Evil Within, als Sebastian Castellanos, Detective bei der Mordkommission von Krimson City, erkennt, dass hinter dem grausamen Massenmord, den er aufzuklären versucht, etwas noch Größeres steckt. Das Fundament der Nervenklinik, die er untersucht, beginnt zu erzittern, und als er aus dem Eingang der Klinik rennt, sieht er, dass sich alles ringsum verändert hat – der Boden hat nachgegeben und gewaltige Abgründe erzeugt, in denen nun ganze Hochhäuser verschluckt werden.

Passiert das alles wirklich? Oder ist das nur irgendein verrückter Albtraum? Sie verbringen den Rest Ihrer Reise damit, eine Antwort auf diese Fragen zu finden, während Sie immer tiefer in das eigentliche Geheimnis des Spiels eintauchen und dabei in einer gefährlichen, sich stetig verändernden Umgebung ununterbrochen um Ihr Überleben kämpfen müssen. Wann immer Sie zu wissen glauben, wo Sie sich gerade befinden, verändert sich die Welt, um Sie in arenaartigen Bereichen unerwarteten neuen Gefahren auszusetzen oder Ihnen brutale Gegner in den Weg zu stellen. Oder beides. Dem Spiel scheint es Spaß zu machen, Sie im Ungewissen zu lassen.

Angriffe aus der Ferne

Ein gutes Beispiel, wie The Evil Within Sie auf Trab hält, finden wir in etwa in der Mitte des Spiels. Nachdem Sie auf der Flucht vor einem besonders perfiden Endgegner am Ende eines Levels durch schwach beleuchtete Gänge und enge Räume gerannt sind, finden Sie sich in einer sonnenbeschienenen, mehrgeschossigen Ruine wieder. Provisorische Brücken und Steintreppen führen zu verschlossenen Türen und Vorsprüngen, von wo aus feindselige Ruhelose – wie die vielen Gegner in der Spielwelt genannt werden – angreifen.

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Entfernte Gegner mit dem Scharfschützengewehr aufs Korn zu nehmen, braucht Zeit und Geduld – zwei Dinge, die Sie nicht immer haben, wenn Sie von allen Seiten angegriffen werden – aber dafür ist ein Treffer extrem wirkungsvoll.
Auf dem Streifzug durch Schauplätze ohne Deckung und über Dächer müssen Sie immer auch mit besonders tückischen Kämpfe rechnen: In der Ferne droht Gefahr in Form gegnerischer Scharfschützen. Wenn Sie von ihnen entdeckt werden, müssen Sie mit einem tödlichen Bolzenhagel rechnen. Zu Ihrem Glück finden Sie aber selbst auch ein Scharfschützengewehr. Doch den richtigen Moment zu erwischen, in dem diese weit entfernten Gegner durch einen gut gezielten Schuss erwischt werden können und gleichzeitig in Deckung zu bleiben, ist keine einfache Aufgabe. The Evil Within verlangt von Ihnen stets die richtige Mischung aus Schleichen, Verstecken und Aktion. Sie werden nicht lange überleben, wenn Sie Ihre Herangehensweise an Kämpfe nicht variieren, und diese eine Sequenz ist ein Beispiel für viele ähnliche Situationen, in denen Geduld und Methode mehr bringen als hastiges Herumballern.

Überhastete Aktionen zahlen sich in einem Spiel wie diesem, mit seinen vielen Überraschungen und Wendungen, nur selten aus. Zu viel Munition oder andere Hilfsmittel in einem einzelnen Kampf zu verschwenden, kann bedeuten, dass Sie nahezu unvorbereitet und ungerüstet für das sind, was hinter der Ecke auf Sie lauert. Und als Warnung für die Unerfahrenen sei erwähnt: In dieser speziellen Situation mit den Scharfschützen bedeutet jeder gezielte Schuss, dass Sie ihre Schrotmunition und Bolzen für die bevorstehenden Gefahren sparen können. Denn Sie werden sie brauchen.

Kämpfen oder Fliehen: Kennen Sie Ihre Grenzen

Es hilft zu wissen, dass nicht alle Kämpfe gewonnen werden können. Niemand wird Sie einen Feigling nennen, wenn Sie weglaufen, um einem Konflikt aus dem Weg zu gehen. In manchen Bereichen können Sie sich unter einem Bett oder in einem Schrank verstecken, um zu Atem zu kommen und sich Ihren nächsten Schritt zu überlegen. Wenn Sie nur noch wenig Munition oder Gesundheitsspritzen haben, können Sie sich beispielsweise in einem Kleiderschrank verstecken, um ein paar Feinde abzuschütteln. Wann es so weit ist, können Sie anhand der „Entdeckungsanzeige“ erkennen. (Hinweis: Diese Anzeige ist in der Schwierigkeitsstufe „Einsteiger“ automatisch aktiviert, während sie in der Schwierigkeitsstufe „Überleben“ manuell hinzugeschaltet werden muss.)

FranSneakV3Jede Situation mit Schusswaffen lösen zu wollen, ist keine gute Idee. Nehmen Sie Ihre Umgebung immer genau unter die Lupe, indem Sie unerkannt im Schatten bleiben, und sehen Sie sich genau an, womit Sie es zu tun haben.

Wenn sich Ihnen eine Kreatur nähert, erscheint ein Auge, um Sie darauf hinzuweisen, dass ein Ruheloser in Ihrer Nähe ist. Solange er Sie nicht findet, sucht das Auge weiter die Gegend ab, aber sobald Sie entdeckt werden, öffnet sich das Auge weit. In diesem Moment müssen Sie sich entscheiden, ob Sie kämpfen oder fliehen wollen. Wenn Sie sich also irgendwo verbergen oder eine große Entfernung zwischen sich und den Gegner bringen und dann in Deckung gehen, besteht durchaus die Chance, dass Sie wieder als „unentdeckt“ gelten. Die Ruhe zu bewahren, ist nicht leicht – Panik ist absolut nachvollziehbar, besonders, wenn Sie nur noch eine Handvoll Kugeln im Inventar haben! Aber nicht den Kopf zu verlieren, ermöglicht Ihnen, einen „unalarmierten“ Gegner mit einem Schleichangriff zu töten, der Sie keine einzige Kugel kostet.

In manchen Fällen muss Sebastian vor der Bedrohung flüchten, um zu überleben. Von einem flinkfüßigen Wahnsinnigen durch finstere, sich windende Korridore oder enge Räume gejagt zu werden, garantiert erhöhten Blutdruck. Aber manche Bosse in The Evil Within können nicht mit gewöhnlichen Mitteln bezwungen werden – und manche auch überhaupt nicht. In diesen Fällen gilt es, die Sprinten-Taste auf die Probe zu stellen. Wie weit und schnell Sie sprinten können, hängt dabei von Ihrer Ausdauer ab, eine Fähigkeit, die sich mit dem gefundenen grünem Gel steigern lässt.

FranMazeTrapKeine Panik! Mit kühlem Kopf können Sie dieses fallenverseuchte Albtraumlabyrinth überstehen, ohne von einer übersehenen Wandmine in die Luft gesprengt zu werden.

Doch Vorsicht: Blind vor einem scheinbar unbesiegbaren Monster zu fliehen, ohne auf Ihre Umgebung zu achten, ist nicht immer die beste Strategie. Manche Verfolgungsjagden sind geradliniger als andere, aber nicht alle sind gleich. Einmal muss Sebastian einfach vor einem Gegner wegrennen, so schnell er kann, und dabei einigen Hindernissen ausweichen. Ein anderes Mal – wenn Sie es beispielsweise mit dem angsteinflößenden, beilschwingenden Wächter-Boss zu tun haben – müssen Sie nicht nur den Angriffen ausweichen, sondern auch auf die Fallen achten, mit denen er um sich wirft. Wenn Sie unversehens in eine seiner Minen treten, erleiden Sie nicht nur Schaden, sondern müssen obendrein den Stacheldraht von Ihrem Bein entfernen (indem Sie einen der Analog-Sticks hin- und herbewegen), während der Wächter auf Sie zukommt. Nicht gerade die angenehmste Situation, in der man sein möchte. Diese Minenfallen schnell zu entschärfen oder zu zerstören, erfordert einen klaren Blick und eine ruhige Hand, aber es lohnt sich. Und Ihre Nerven werden es Ihnen ebenfalls danken.

Die tückische Welt der Fallen

Während Kämpfe im Spiel nahezu allgegenwärtig sind, gibt es darüber hinaus noch eine Reihe weiterer Herausforderungen. Nicht alle Bedrohungen äußern sich in Form von Kämpfen gegen Horden von Ruhelosen. Manche Hindernisse sind raffinierter, heimtückischer. Während das Duell mit dem minenlegenden Wächter Sie auf Trab hält, da Ihr Widersacher mit Fallen um sich wirft, gibt es auch Kämpfe, in denen Sie einen Bereich mit tödlichen Hindernissen unter Zeitdruck so schnell wie möglich durchqueren müssen.

FranKeeperTrapsDer Wächter kehrt immer wieder zurück und verteilt Fallen auf dem Boden, wenn er Ihnen begegnet. Überlisten Sie ihn, indem Sie seinen Fallen aus dem Weg gehen.

In einem dieser Fälle werden Sie von einem gestaltlosen Feind gejagt, der scheinbar überall auftauchen kann, wo er will, und in einem Labyrinth, in dem Sie fieberhaft nach einem Ausgang suchen müssen, problemlos durch Zäune und Türen treten kann. Die Nerven zum Zerreißen gespannt, droht obendrein noch der sofortige Tod durch explodierende Sprengladungen an der Wand, Sackgassen und andere todbringende Hindernisse, die Sie auf Ihrer Flucht überwinden müssen. Durch den Druck, Ihren Verfolger ständig ausmanövrieren zu müssen, haben Sie nicht die Zeit, sich an schwer zu entdeckende Minen oder Explosionsladungen anzuschleichen, um sie nicht auszulösen, sodass Sie abwägen müssen, welche Bedrohung die gefährlichere ist … ganz nebenbei. Es handelt sich hierbei um eine schweißtreibende Begegnung, die sich von vielen anderen Auseinandersetzungen bis zu diesem Punkt abhebt, aber nicht minder halsbrecherisch ist.

Fallen sind nicht immer Ihre Feinde. So bedrohlich sie in manchen Szenarien auch sein mögen, sie können auch zu Ihrem Vorteil genutzt werden. Natürlich bringen entschärfte Fallen lebenswichtige Teile zur Herstellung von Bolzen für Ihre Armbrust. Wenn Sie sich solche Teile während eines Kampfes schnappen haben Sie immer ein paar Bolzen parat, wenn Ihnen die Kugeln ausgehen. Aber in Abschnitten, in denen Sie unentdeckt bleiben müssen, kann es ungemein befriedigend sein, einen der blutdürstigen Ruhelosen in eine Bärenfalle zu locken. Und noch besser ist es, eine ganze Horde abstoßender Gegner dazu zu bringen, durch eine Säurefalle zu laufen und so mit einem Schlag eine Reihe von Gegnern auszuschalten, ohne eine einzige Kugel zu opfern.

TrapDisarmV2Laute Geräusche wie eine Explosion oder Schüsse locken oftmals weitere Ruhelose an. Das Entschärfen von Fallen ist dagegen leise und bringt Ihnen neue Teile für den Bau von Bolzen für Ihre Qualen-Armbrust.

Behalten Sie stets Ihre Umgebung und Ihr Inventar im Auge, um alle Möglichkeiten auszuloten, wie Sie einen Kampf angehen können. Was auf den ersten Blick unmöglich erscheint, ist eventuell mit ein bisschen Nachdenken und dem richtigen Einsatz der zur Verfügung stehenden Ressourcen überhaupt kein Problem.

OK, keines der 15 Kapitel von The Evil Within wird es Ihnen leicht machen. Aber sollten Sie bis zum Ende überleben, winkt zur Belohnung „Neues Spiel+“, in dem eine Vielzahl neuer Waffen und Extras auf Sie warten, einschließlich der Möglichkeit, Ihr Können in zwei noch härteren Schwierigkeitsstufen auf die Probe zu stellen: „Albtraum“ und „Akumu“, was das japanische Äquivalent zum  „Albtraum“ darstellt, und bei Bethesda und Tango als nahezu unschaffbar verschrien ist. Welche tapfere Seele wird sich das Recht sichern, mit diesem Erfolg prahlen zu dürfen?

Angesichts der wild wechselnden Realitäten, die Ihre Nerven unter Hochspannung halten, und der andauernd präsenten Frage, welche Schrecken hinter der nächsten dunklen Ecke lauern mögen, ist es wohl das Beste, stets das Unerwartete zu erwarten.

Der Mann in der Kiste (Cosplay)

the_keeper__boxman__cosplay__from_the_evil_within__by_corroder666-d812codSeit seinen Bildern zu dem herausragenden Cosplay-Kostüm des Wächters aus The Evil Within sind wir auf Daniel (auf DeviantArt als Corroder666 bekannt) aufmerksam geworden. Auf der diesjährigen gamescom durften wir ihn dann auch zu seinem ersten Cosplay Auftritt auf unserem Messetand begrüßen und mit ihm gemeinsam die Begeisterung die Stimmung vor Ort anzuheizen. Wir baten ihn darum jetzt kurz vor Veröffentlichung des Spiels, sich etwas Zeit zu nehmen und uns ein paar Fragen über die Herstellung seines ebenso aufwendigen wie furchterregenden Kostüms zu beantworten.

Was hat deine Entscheidung, den Wächter nachzubilden, am meisten beeinflusst?

„Er sieht ja ziemlich verstörend und sehr seltsam aus und mir scheint es, dass er, ähnlich wie das „Red-Pyramid“-Ding aus „Silent Hill“, eine Figur ist, die vom Wiedererkennungswert für The Evil Within steht. Dieses verschrobene aber einprägsame Bild mag ich und ich finde es einfach ziemlich cool!

Ein weiterer Grund ist die Umsetzung im Allgemeinen. Normalerweise mache ich Kostüme und Probs erst wenn ich das Spiel durchgespielt und für gut befunden habe und eine Art Beziehung zu dem Charakter aufgebaut habe. Dann habe ich auch genug Vorlagen, um die einzelnen Elemente möglichst originalgetreu nachzubauen. In diesem Fall wäre das mit nur ein paar veröffentlichten Bildern eigentlich gar nicht möglich gewesen. Allerdings habt ihr ja zu Halloween letztes Jahr ein 3D-Modell von Boxman auf Sketchfab veröffentlicht, mit dem ich rundherum alles konstruieren und nachbauen konnte.“

Welches Material hast du für den Wächter verwendet?

„Kopf: Das Gerüst besteht aus Hartschaumplatten, die Beschläge sind aus „ Worblas Finest Art“, ein Fahrradhelm kam ebenfalls zum Einsatz. Zum Sehen hab ich eine „PlayStaion Vita“ mit Kamera hinter dem obere Zahlenrad verbaut. Eine Kamera filmt nach außen und ich sehe quase durch eine PS Vita, was „draußen“ passiert.
Stacheldraht: Den Stacheldraht habe ich aus „Worbla“-Resten, die ich geschmolzen und zu Drähten gerollt habe, hergestellt. Insgesamt sind es über 25 Meter.
Rucksack: Das Grundgerüst besteht aus Styrodurplatten. Zudem habe ich eine Riffelblechfolie und „Worbla“ für die Beschläge verwendet.
Fleischklopfer: Hierzu habe ich Styrodur für die Grundform des Hammerkopfes in Form geschnitzt. Für den Griff habe ich ein Papprohr verwendet und alles mit „Worbla“ ummantelt.
Sonstiges: Desweiteren habe ich Kunstleder benutzt bzw. eine Schweißerschürze, Säureschutzhandschuh und natürlich diverse Farben.“

Wie lange hat die Arbeit am Wächter gedauert?

Insgesamt habe ich von April bis Mitte August an dem Kostüm gearbeitet, in etwa 40 – 50 Arbeitsstunden.

Welchen Ratschlag kannst du anderen geben, die sich näher mit dem Basteln von Kostümen oder Cosplay im Allgemeinen beschäftigen möchten?

Nehmt euch Zeit! Ich sehe viele Cosplayer, die sich mit ihren Projekten stark übernehmen und/oder zu spät anfangen bzw. in letzter Sekunde etwas hinrotzen, um noch zur nächsten Con fertig zu werden. Fangt früh genug an und plant alles ordentlich durch. Und wenn´s nicht fertig wird, macht´s zur nächsten Con fertig.

Was sind deine Lieblingsspiele?

Bei Horrorspiele haben mich diese am meisten beeinflusst: „Siren“ (PAL: „Forbidden Siren“) 1 und 2 sowie „Silent Hill“ 2 und 3. Allgemein: Natürlich “Fallout 3”^^, “The Darkness”, “Demon’s Souls”, “Primal”, “The Last of Us”, “Jak and Daxter”, Condemned………….

Worauf freust du dich bei The Evil Within am meisten?

„Eigentlich auf genau das was Shinji über das Spiel sagt. Auch meiner Meinung nach sind in den letzten Jahren fast nur Pseudo-Horrorspiele auf den Markt gekommen (Ausnahmen wie „Outlast“ bestätigen die Regel) – Games die zu Action-lastig sind und zu wenig Atmosphäre und aufbauende Spannung bieten.
Ich hoffe, dass The Evil Within eine gute Balance zwischen Überleben, Schießen und grotesken Rätseln hinbekommt.“

Wo wirst du das Wächter-Kostüm tragen? An welchen Conventions willst du teilnehmen?

Zur gamescom hatte das Kostüm seine Premiere. Danach werde ich es zur „Connichi“ (Deutschlands größter Animee/Manga-Con) tragen und definitiv zu meiner Halloween-Party.

5QbAfQtIst es nicht schwer, Luft zu holen, wenn du den Kopf aufhast?

Gar nicht. Das einzige Problem ist die Wärme, die sich unter dem Helm staut, weil sie nicht nach oben abziehen kann. Dagegen hab ich aber einen kleinen Hand-Ventilator eingebaut, der von unten Luft in den Helm schaufelt.

Kannst du uns etwas über deine Lieblingskostüme von dir erzählen?
„Eins meiner Lieblingskostüme ist tatsächlich der Vault-34-Bewohner aus „Fallout: New Vegas“. Das ist an sich nur der Vault-Anzug, ein Pip-Boy mit einem Videoplayer, der Musik und das Menü abspielen kann und eventuell noch Waffen. Achja und Ohren! Ich mag das Kostüm weil es durch den Pip-Boy unglaublich cool und sehr bequem zu tragen ist. Hier kann man es ansehen .

Dann gibt´s da noch den „Clicker“, den ich direkt vor dem Wächter gebaut habe. Viele finden das Kostüm extrem eklig wegen den ganzen Pilzen und dem verschobenem Gesicht, was ich sehr belustigend finde. Bilder davon gibt es hier.

Zu guter Letzt finde ich mein Drachenpriester-Kostüm aus The Elder Scrolls V: Skyrim ganz erwähnenswert. Allein schon weil das komplette Kostüm gerade mal 5 Kilo wiegt: “

Diese tollen Fotos stammen von Kim Bähler aka Gamilia

Hattest du auf der Gamescom die Gelegenheit, The Evil Within zu spielen?
JA!

Was hattest du für einen Eindruck und hast du neue Inspirationen für weitere Kostümwettbewerbe gesammelt?

Die Demo hat mir sehr gut gefallen! Die Stimmung passt, das Gameplay passt, die Fallen und Feinde sind gemein genug – super^^ Ich freue mich sehr aufs fertige Spiel. Inspirationen hab ich definitiv gesammelt. Die ganzen verschiedenen grausamen Verstümmelungen an den Feinden haben mir viele neue Ideen für neue Zombie-Kostüme, aber ich muss dann noch eeeeinige Meter Stacheldraht herstellen…


Wir sind schon sehr gespannt darauf, was Daniel wohl als Nächstes einfällt. Sie können sich über seine Cosplay-Kostüme auf dem Laufenden halten, indem Sie seiner DeviantArt-Seite folgen. Wir danken Daniel und allen anderen, die den Charakteren und Kreaturen aus unseren Spielen Leben einhauchen!

The Evil Within steht ab 14. Oktober bereits im Handel!

Gronkh, Sarazar und Sgt. Rumpel erleben den puren Horror im The Evil Within TV-Spot

Gronkh_TV_Spot_MontageDie „SuperhomiesGronkh, Sarazar und Sgt. Rumpel – beliebt durch ihre Let’s Play Videos – gibt es demnächst auch in unserer The Evil Within TV-Kampagne zu sehen! Bereits letzte Woche standen alle Drei in Köln in unheimlich-heimlicher Mission für uns vor der Kamera. Wir haben die Profi-Gamer gebeten Shinji Mikamis neuestes Surivial-Horror-Meisterwerk für uns vorab zu testen. Ihre Reaktionen auf das Bildschirmgeschehen wurden dabei mit einer hochauflösenden High-Speed Kamera aufgezeichnet und waren sensationell! Aber seht selbst: Wir haben Euch schon mal diese exklusiven Bilder vom Set mitgebracht.

Den Spot mit Deutschlands größtem YouTuber und seinen beiden Kumpels gibt es zum ersten Mal am Mittwoch, den 8. Oktober 2014, in der ersten Werbepause von „TV Total“ (ab 23.05 Uhr auf ProSieben) zu sehen. In der Zwischenzeit könnt ihr euch  hier auch bereits die ersten Let’s-Play-Videos von Gronkh zu The Evil Within anschauen, solltet ihr sie verpasst haben! Das Game ist ab dem nächsten Dienstag, den 14. Oktober 2014 überall erhältlich.

The Evil Within – Kampf ums Überleben

Es ist nur noch eine Woche bis zum Start von The Evil Within, sodass es an der Zeit ist, ein paar neue Tipps zum Überleben in Krimson City zu geben. Sehen Sie sich unser neues YouTube-Video oben an und lesen Sie im Bethesda Blog den neuesten Überlebensführer zu den Themen Schleichen, Bosskämpfe und mehr von Gastautorin Fran Reyes.

Schauen Sie später in dieser Woche noch einmal vorbei und lesen Sie Teil 3 der Überlebensreihe. Und falls Sie Teil 1 verpasst haben sollten, klicken Sie hier.

Einfallsreichtum ist der Schlüssel zum Überleben in The Evil Within

Die besten Belohnungen sind die, die man sich hart erkämpfen muss – und das beste Beispiel dafür sind die tödlichen Kämpfe, mit denen Sie es in The Evil Within zu tun bekommen. Für Detective Sebastian Castellanos vom Krimson City Police Department ist die Erkundung dieser albtraumhaften Welt, in der es von grauenerregenden Kreaturen nur so wimmelt, weit komplexer als der reine Kampf gegen die Scheußlichkeiten, die auf den blutbefleckten Gängen und unheimlichen Schauplätzen im Spiel ihr Unwesen treiben. Jede Begegnung bietet die Möglichkeit, Ihre Gegner zu überlisten. Doch um das zu schaffen, müssen Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben.

Es ist oftmals nicht vorherzusehen, mit welcher der vielen verschiedenen Kreaturen man es in The Evil Within zu tun bekommt, aber Sie können sicher sein, dass Sie jede Kugel und andere verfügbare Ressource zusammenkratzen müssen, um eine Chance zu haben. Von Munition bis hin zu gesundheitsregenerierenden Injektionen und Fallenteilen, aus denen Sie in Windeseile verschiedene Bolzen für die Armbrust basteln können – Sie werden jedes Hilfsmittel brauchen, um die widerstandsfähigsten Kreaturen der Spielwelt zu besiegen, seien es Bossgegner oder andere – nicht minder tödliche – Bedrohungen.

Heimlich & Co.

Es ist entscheidend, dass Sie die Angriffsmuster Ihrer Gegner in Erfahrung bringen. Wenn Sie es mit einem der etwas stärkeren Ruhelosen aufnehmen – z.B. dem verhüllten Geist von menschlicher Gestalt, der Sebastian verfolgt und mit nur einem Treffer töten kann – wäre es fahrlässig, frontal anzugreifen. Stattdessen ist Ihre beste Waffe, unentdeckt zu bleiben. Wenn Sie die Kreatur attackieren können, bevor Sie von ihr entdeckt und mit einem tödlichen Angriff außer Gefecht gesetzt werden, müssen Sie weder ihren Distanzangriffen noch ihren verheerenden Nahkampfangriffen ausweichen. Denn sobald Sie entdeckt werden, müssen Sie den garstigen Widersacher ausschalten, während Sie gleichzeitig seinem tödlichen Verfolgungsangriff in Form von aus dem Boden aufsteigenden Gliedmaßen und Hände ausweichen.

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Denken Sie daran: Diese Ruhelosen gehören zu den gefährlichsten Gegnern in The Evil Within. Stellen Sie sich vor, wie es ist gleichzeitig gegen mehrere von ihnen zu kämpfen.

Das Schleichen ist nur eine von vielen Waffen in Ihrem Arsenal. Bei Kämpfen, in denen Sie in offenem Gelände gegen Horden aggressiver Gegner bestehen müssen, sollten Sie sich schon im Vorfeld intensiv mit den Gegenständen in Ihrem Inventar befassen. Denn wenn Sie einem der größeren, aufgeblähten Ruhelosen gegenüberstehen, müssen Sie überlegt handeln. Solche Gegner können weit mehr Schaden verkraften als andere und da Munition immer knapp ist, entscheiden gut platzierte Kopfschüsse darüber, ob Sie genug Kugeln für die restliche Horde übrig haben oder einen schnellen Tod sterben.

Eine Erhöhung der Wirkung von Kopfschüssen durch Verbesserungen oder die Verwendung einer verbesserten Schrotflinte sind zwei Möglichkeiten, die eigenen Überlebenschancen im Kampf zu erhöhen, aber es ist schlauer zu lernen, da draußen flexibel und erfindungsreich zu sein. Keine Munition mehr? Oder vielleicht nur noch eine Handvoll Kugeln in Ihrem Scharfschützengewehr, mit dem Sie im Nahkampf ohnehin nicht weit kommen würden? Dann beten Sie, dass Sie wenigstens ein paar Streichhölzer oder eine einmalig verwendbare Fackel griffbereit haben – beides kann Ihnen den Hintern retten, indem Sie einen Gegner mit einem Schlag oder einem Schuss ins Knie zu Boden bringen und anschließend anzünden. Keine Streichhölzer oder Fackeln griffbereit? Dann können Sie immer noch weglaufen. In The Evil Within ist es vielleicht nicht immer möglich, unbeschadet aus einem Kampf zu entkommen, aber manchmal ist es die einzige Möglichkeit, und wenn es nur dazu dient, um kurz durchzuschnaufen und in der Nähe nach brauchbaren Hilfsmitteln oder Fallen zu suchen. Eine einzelne Kugel kann genauso den Unterschied ausmachen, wie Ihre Verfolger in eine Reihe von explosiven Stolperdrahtfallen zu locken.

Die Schurkengalerie des Horrors

Bossgegner sind wiederum eine ganz andere Geschichte. Um die Begegnungen der zahlreichen und jeweils sehr speziellen Kreaturen von The Evil Within abwechslungsreich und motivierend zu gestalten, fordern die knackigen Endgegner der Spielwelt oftmals sowohl Ihre Muskeln als auch Ihr Köpfchen heraus. So zum Beispiel bei der Begegnung mit der besonders unheimlichen, langhaarigen und mehrgliedrigen Spinnengestalt namens Laura.

Laura erwartet Sie tief im labyrinthartigen Keller in einem Heizungsraum. Als einer der überirdischen Widersacher, mit denen Sie es mehrfach im Spiel zu tun bekommen, hat Laura sich in den bisherigen Begegnungen allerdings als unzerstörbar erwiesen. Sie einfach im offenen Kampf zu besiegen, steht also nicht zur Debatte. Stattdessen müssen Sie sowohl ein gutes Auge haben als auch geschickt sein, wenn Sie gegen Laura in ihren verschiedenen Formen bestehen wollen. In manchen Fällen müssen Sie bestimmte Objekte in der Umgebung gegen Sie einsetzen, während es in anderen Fällen einfach nur weglaufen heißt.

Beim Aufeinandertreffen im Heizungsraum werden nur die scharfsinnigsten Spieler ihren tödlichen Klauen entgehen. Sind etwa die Leitungen, unter denen Sie geduckt hindurchgehen, die Lösung? Was passiert, wenn Sie auf eine davon schießen? The Evil Within lässt Sie nicht im Stich, denn alles, was Sie zum Überleben dieser Begegnung brauchen, ist vorhanden. Sie müssen nur die Ruhe bewahren und die Umgebung unter die Lupe nehmen. Aber mit einer solch grässlichen Kreatur im Nacken ist das wohl leichter gesagt als getan.

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Denken Sie daran: Sebastians Begegnung mit Laura im Heizungsraum ist kein Spaß. Der Kampf stellt Ihre Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gerissenheit auf die Probe. Sind Sie schnell genug wieder auf den Beinen und am Abzug, um sich Laura vom Leib zu halten?

Jeder Boss hat eigene Schwächen und Verhaltensweisen, die dafür sorgen, dass Sie jedes zur Verfügung stehende Hilfsmittel einsetzen müssen. Zu wissen, welche Waffe oder welchen Sprengstoff Sie gegen die verschiedenen Formen eines Gegners einsetzen können, ist ebenso wichtig, wie neue Munition zu bekommen, wenn Sie fast keine Kugeln mehr haben. [Zu Ihrer Information: Sie haben in The Evil Within so gut wie immer fast keine Kugeln mehr.] Es lohnt sich, die Augen nach Kisten oder Verstecken offen zu halten in denen Gegenstände verborgen sein können. Bei einem besonders grausigen Showdown gegen einen der intelligentesten Endgegner am Ende eines Kapitels erscheint zusätzliche Munition nur dann, wenn Sie die kleinen Kreaturen erledigen, die der Boss zu bestimmten Zeitpunkten im Kampf losschickt. Diesen Kampf ungeschoren zu überstehen, ist allerdings leichter gesagt als getan.

In manchen Kämpfen müssen Sie auch mit Ihrer Armbrust experimentieren, für die Sie recht schnell Bolzen herstellen können. Genug Bauteile aus demontierten Fallen dabeizuhaben, kann daher entscheiden, ob Sie einen harmlosen Harpunenbolzen oder etwas Durchschlagskräftigeres wie einen Kältebolzen zusammenbasteln können. Je wirkungsvoller der Bolzen, desto mehr Fallenteile werden dafür benötigt, weshalb Sie Ihre Ressourcen unbedingt sparen sollten wie ein Schnäppchenjäger.

Schule der harten Schläge

Zwischen Bosskämpfen und den oftmals ebenso knackigen Scharmützeln gegen die gewöhnlicheren Gegner von The Evil Within werden Sie darauf getrimmt, nur das zu benutzen, was Sie wirklich zum Überleben brauchen. Wenn Sie in einem Bereich jeden Stein umdrehen, finden Sie in aller Regel nützliche Hilfsmittel, aber wenn Sie es ins nächste Kapitel schaffen sollten, dürfen Sie nicht verschwenderisch sein.

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Denken Sie daran: Ein einzelner Schuss mit Ihrem Revolver kann Ihnen neue Kugeln einbringen, wenn Sie wissen, wohin und worauf Sie schießen müssen.

Je nach Schwierigkeitsstufe – es gibt insgesamt vier, wobei zu Beginn eines neuen Spiels nur zwei verfügbar sind – steigt die Herausforderung deutlich an. Die erste Option, „Einsteiger“, ist kein Spaziergang, aber der Unterschied zwischen „Einsteiger“ und „Überleben“ ist doch beachtlich, da auch Gameplay-Elemente wie Rätsel und Standardeinstellungen betroffen sind. „Überleben“ wird Sie definitiv auf Trab halten, da Extras wie die Entdeckungsanzeige, durch die in „Einsteiger“ automatisch ein Auge erscheint, an dem Sie sehen können, ob Gegner Sie bemerkt haben oder nicht, aktiviert sein müssen und manche Rätsel in der niedrigen Schwierigkeitsstufe ganz fehlen. Die für Sie richtige Schwierigkeitsstufe hängt davon ab, wie gerne Sie Ihren Mut auf die Probe stellen, aber der schwerere Weg ist alles andere als nicht lohnenswert.

Es gibt in The Evil Within keinen Moment ohne Spannung. Da durchgehend ein Mangel an Ressourcen herrscht, sind Sie im Kampf ständig gezwungen, spontane Entscheidungen zu treffen. Schleichen Sie so oft wie möglich, um Munition zu sparen? Oder nutzen Sie Ihre durch grünes Gel erhaltenen Verbesserungspunkte, um Waffen aufzurüsten und mehr Schaden sowie öfter kritische Treffer zu erzielen? Setzen Sie auf schnelle Nahkampfgefechte, um Gegner zu Boden zu schlagen und dann mit einem Streichholz anzuzünden? Wenn Sie erst einmal Ihren ersten richtigen Kampf erleben, werden Sie diese Fragen wohl alle mit „Ja“ beantworten wollen.

Update zu den The Evil Within’s PC Systemanforderungen

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Letzte Woche haben wir die empfohlenen PC Systemanforderungen für The Evil Within an dieser Stelle bekanntgegeben und daraufhin zahlreiche Nachfragen erhalten. Wir wollten die Konfiguration mit Ihnen teilen, die es erlaubt das Spiel in seinem vollen Glanz zu erleben. Natürlich läuft The Evil Within aber auch auf niedriger konfigurierten Systemen.

Die minimalen Anforderungen unter denen das Spiel ohne Probleme läuft finden Sie in der folgenden Aufstellung. Allerdings müssen hier Abstriche bei einige Grafikfeatures und der 1080P Auflösung in Kauf genommen werden. Die Spielerfahrung an sich wird dadurch aber in keiner Weise eingeschränkt.

Minimale Systemanforderungen

Betriebssystem: Windows 7/8 (64 bit)

Grafikkarte: GTX 460 oder vergleichbare Karte mit 1GB VRAM

CPU: i7 oder vergleichbarer 4+ Kern Prozessor

RAM: 4GB

HDD: 50GB

Wenn Ihr PC die empfohlenen Systemanforderungen unterstützt, erwartet Sie ein hochklassiges grafisches Erlebnis mit Full-Screen Anti-Aliasing, höchster Schattenqualität, Motion Blur, Tessellation, SSAO und 1080P Auflösung.

PC Spieler können The Evil Within auch auf STEAM vorbestellen, wo wir die Informationsseite zum Spiel ebenfalls mit den Minimalen und Optimalen Systemanforderungen aktualisiert haben. Oder besuchen Sie unsere Pre-Order Webseite, um direkt bei Ihrem Fachhändler zu bestellen und einen Bonus zu erhalten: http://theevilwithin.com/de-de/preorder

Unsere Serie „Hinter den Kulissen von Bethesda“ zu The Evil Within geht weiter

Unser Blick hinter die Kulissen von Bethesdas The Evil Within geht diese Woche mit drei neuen Features der interessanten Webserie weiter. Erneut spricht Adam Sessler mit Game Director Shinji Mikami und anderen Mitarbeitern von Tango Gameworks, um einen Einblick in The Evil Within und die Personen dahinter zu gewinnen.

In „Inspirationen: Der Ursprung des Bösen“ (siehe obiges Video; Sie können im YT Player deutsche Untertitel hinzuschalten) berichtet Mikami-san über seinen Hang zu alten Horror- und Science-Fiction-Filmen und wie diese die Entwicklung des Spiels und des Survival Horrors beeinflusst haben. Vielleicht lernen Sie sogar etwas Neues über japanische Geschichte und Folklore und erfahren, wovor sich dieser legendäre Spieleentwickler fürchtet.

Um Mikami-san auch mal eine Pause zu gönnen, unterhält sich Adam Sessler in „Sounddesign: Der Sound des Bösen“ mit dem Audioteam in Gestalt von Shuichi Kobori und Ippei Shiraki. Es ist besonders beeindruckend zu erfahren, wie Musik und Soundeffekte im Spiel dazu beitragen, den Spieler in Sebastians Welt eintauchen zu lassen.

Und vom Sound geht es direkt weiter zur Grafik in der sechsten Folge „Grafisches Design: Die Ästhetik des Bösen“. Diesmal spricht Adam Sessler mit Art Director Naoki Katakai über Inspirationen, Einflüsse, Umgebungen und natürlich die Gegner in The Evil Within.

Im Oktober werden wir weitere Insiderinfos über The Evil Within veröffentlichen. Halten Sie die Augen nach neuen Videos, Features und noch mehr Mikami auf!

Und falls Sie den ersten Teil von „Hinter den Kulissen von Bethesda“ verpasst haben, finden Sie die Liste der Videos hier auf unserer YouTube-Playlist.

Exklusiver Community Event zu The Evil Within

Ihr möchtet Shinji Mikami’s Rückkehr zum echten Survival-Horror schon vor Release auf PlayStation 4 oder Xbox One anspielen? The Evil Within in einer exklusiven Horror-Mansion im bayrischen Outback erleben? Unseren Boxman – einen der fiesen Bossgegner aus The Evil Within – leibhaftig kennenlernen? Und dazu noch unser Horror-Buffet verkosten und The Evil Within-Goodys abgreifen, die nicht im Handel erhältlich sind? Dann seid ihr bei unserem Community Event genau richtig!

Wir suchen die krassesten Survival-Horror- und Shinji-Mikami-Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für unseren Community-Abend am 10. Oktober 2014!

Datum: 10. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Location: in der Nähe von München in einem schaurigen Landhaus. . .
Voraussetzung: ihr seid mindestens 18 Jahre alt

Wenn ihr dabei sein möchtet, lasst uns hier wissen, warum ausgerechnet IHR dabei sein solltet: Sagt uns, was Euch zum größten Survival-Horror-Experten oder Shinji-Mikami-Fan oder Experten?

Alle Gewinner dürfen sich freuen: Wir übernehmen die kompletten An- und Abreisekosten nach München und koordinieren Eure Reisen. Von dort geht es mit einem Shuttle direkt weiter zur Event-Location. Selbstverständlich ist für Verpflegung gesorgt und die Nacht auf Samstag, 11. Oktober 2014, in einem Hotel für Euch ebenfalls inkludiert! (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter von ZeniMax und Partnern sind von der Teilnahme ausgeschlossen.)

Wir freuen uns auf Eure Nachrichten und einen gemütlich-gruseligen Abend! Jetzt hier anmelden: http://evilwith.in/IDG

 

 

 

 

 

 

The Evil Within: Jede Kugel zählt

The Evil Within ist kein Kindergeburtstag. Um zu überleben, müssen Sie verstehen, wie Sie das Spielsystem zu Ihrem Vorteil nutzen können. Das Ausnutzen von Ressourcen, das Sparen von Munition und zu wissen, wann es besser ist, die Flucht zu ergreifen, kann dabei helfen, dem Tod ein klein wenig länger von der Schippe zu springen.

Sehen Sie sich in dem Video oben eine Einführung in die Kunst des Überlebens an und lesen Sie anschließend unseren nachfolgenden spoilerfreien Artikel der Bethesda-Blog-Gastautorin Fran Reyes. Darin zeigt Reyes einige der Überlebensstrategien auf, mit deren Hilfe sie das Spiel erfolgreich gemeistert hat. Wir können Ihnen diese Tipps wirklich nur ans Herz legen, um gut auf den 14. Oktober vorbereitet zu sein.

Bitte übernehmen, Fran!

So verteidigen Sie sich gegen die albtraumhaften Kreaturen in The Evil Within

Armer Sebastian Castellanos. Als Detective des Krimson City Police Department hat er noch nie etwas so schreckliches und grauenhaftes erlebt, wie den Fall, mit dem er es in The Evil Within zu tun bekommt. Nach einem Notruf von der Zentrale, werden er und sein kleines Team gebeten, einem Mehrfachmord in der örtlichen Nervenklinik nachzugehen. Doch schon nach kurzer Zeit verwandelt sich ein zu Beginn lediglich merkwürdiges Ereignis in einen wahren Horrortrip ohne jegliche Anhaltspunkt was das Wie oder Warum betrifft. Glücklicherweise weiß Sebastian sich jedoch zu helfen!

So durchschiffen Sie den Sturm, den The Evil Within heraufbeschwört – Die erste Regel lautet: Verschaffen Sie sich einen Überblick – die Optionen und Einsatzmittel im Spiel sind vielfältig. Vom einfachen Revolver, den Sebastian zu Beginn seiner Untersuchung mit sich führt, bis hin zu den fortgeschritteneren Waffen, die er im Laufe des Spiels findet, sowie den Fertigkeiten und Fähigkeiten, die Sie nach und nach verbessern und meistern – gilt es stets einiges im Blick zu haben, wenn Sie The Evil Within überleben wollen.

Streichhölzer, Fackeln und Gehirne in Gläsern

Im Kampf geht es nicht nur darum rennen und schießen zu müssen. Stattdessen müssen Sie oft mehrere Sachen gleichzeitig tun. Sobald Sie z.B. eine Kreatur losgeworden sind, sollten Sie sie sofort mit einem Streichholz anzünden, um ihr … keine Gelegenheit zu geben wieder von den Toten aufzuerstehen! Das Spiel erinnert auf kluge Art und Weise daran, dass schon ein einzelnes Streichholz eine Menge bewirken kann. Am Besten, wenn Sie gleich mehrere Gegner niedergestreckt haben und den ganzen Leichenberg in einem Abwasch in Brand stecken. Dieser Ratschlag ist wichtig, denn Streichhölzer – wie auch der Rest der Gegenstände in The Evil Within – sind immer knapp.

In anderen Begegnungen mit den Gefahren aus einer anderen Welt, können Sie den Toten auch einmalig verwendbare Gegenstände entreißen, die Ihnen im Kampf wertvolle Hilfe leisten – beispielsweise garantieren Äxte und Fackeln sofortige Kills, wenn sie korrekt zum Einsatz gebracht werden. Leider halten Sie aber nur einem Angriff stand und können weder verbessert noch zum späteren Gebrauch im Inventar abgelegt werden. Dafür sind sie von unschätzbarem Wert in einem Kampf gegen viele Gegner, für die Sie nicht genug Patronen haben.

Ob nun mit einer Fackel, einer brennenden Benzinpfütze oder einem Streichholz aus Ihrem Inventar, das Anzünden von Gegnern bedeutet, dass sie endgültig erledigt sind und nicht mehr zurückkehren, nachdem Sie sich ihrer entledigt haben. Natürlich brauchen Sie nicht immer ein Streichholz, damit ihre Gegner nicht mehr auferstehen. Aber bis Sie den Unterschied raus haben, sollten Sie lieber auf Nummer sicher gehen.

Streichhölzer und andere einmal verwendbare Gegenstände helfen Ihnen jedoch nur ein Stück des Weges durch The Evil Within weiter. Schusswaffen sind natürlich am praktischsten für Angriff und Verteidigung. Doch wie Sie die Schrecken des Spiels am besten bekämpfen, liegt vor allem darin, wie Sie Ihre Waffen verstärken. Dazu gehört neben Verbesserungen auch der Einsatz des „grünen Gels“, das Sie im Spiel in unterschiedlichen Mengen aus ziemlich makaber erscheinenden Gläsern mit Menschenhirnen in grüner Flüssigkeit sammeln. Diese schaurige Spielwährung kommt immer dann zum Einsatz, wenn Sie „auf die andere Seite des Spiegels“ reisen. Dabei handelt es sich um einen zentralen Ort, den Sie während ihrer Reise immer wieder besuchen und der stark an den Eingangsbereich einer Klinik erinnert. Hier erwartet Sie eine mysteriöse Krankenschwester, die – wie es scheint – mehr weiß als sie zugibt. Hier führen Sie auch Experimente an sich selbst durch, um alles mögliche zu verbessern: von persönlichen Fertigkeiten wie der Ausdauer, mit der Sie vor Gefahren davonlaufen können, der Gesundheitsanzeige, die festlegt wieviel Sie einstecken können, bis hin zur Verwaltung Ihres Waffenarsenals.

MirrorHubV2Wenn Sie die Klänge von „Claire de Lune“ hören, wissen Sie, dass einer dieser Spiegel in der Nähe ist. Einmal aktiviert, führt er Sie dann in die relative Sicherheit der Zentralwelt des Spiels.

Wappnen Sie sich

Schusswaffen wie Ihr Revolver oder Ihre Schrotflinte – die zu Sebastians zuverlässigsten Hauptwaffen gehören, sowie andere standardmäßige oder auch supergeheime Verteidigungsgerätschaften – können immer zu noch effektiveren Todbringern umgebaut werden. Doch seien Sie gewarnt! In den schweren Spiellevel könnten Sie versucht sein, Verbesserungspunkte in die Optimierung Ihrer Waffen zu investieren, um sie in wahnwitzig effektive Todeswerkzeuge zu verwandeln, die für immer härtere Kämpfe geeignet sind. Doch aufgrund der Menge an verfügbarer Munition sollten Sie hier Vorsicht walten lassen. In den meisten Fällen ist es nicht nur praktisch, sondern auch klug, sich lediglich auf die Eigenschaften von Revolver und Schrotflinte – wie Munitionskapazität, zugefügter Schaden, Genauigkeit oder einen der anderen verbesserbaren Werten – zu konzentrieren. Immerhin ist das Letzte, was Sie wollen, das Sie sich schier endlos erscheinenden Wellen von Gegnern gegenüberstehen (die in The Evil Within „die Ruhelosen“ genannt werden) und Ihre gesamte Munition für fortgeschrittenere Waffen verbrauchen, wenn auch ein hübsch verbesserter Revolver den finalen Blattschuss verpassen kann. Vertrauen Sie uns und sparen sie die Bolzen der Armbrust lieber für Bosse und üblere Gefahren auf – Sie werden uns für den Tipp noch danken!

Sebastians Allzweck-Armbrust ist eine der flexibelsten Waffen des Spiels und fügte Ihrem Munitions und Zeit-Management eine nette Komponente hinzu. Überall in The Evil Within spielen scharfe Fallen eine große Rolle bei der Herangehensweise an eine neue Umgebung. Bärenfallen, Landminen oder auch Sprengladungen mit Zeitzünder – von den tödlichen Schock- und Säurefallen ganz zu schweigen – können den Verlauf nahezu jedes Kampfes beeinflussen, und das zum Positiven wie auch Negativen. Eine wichtige Kosten/Nutzen Entscheidung müssen sie treffen, wenn sie Armbrust-Bolzen herstellen wollen, die gleich aus mehreren Teilen bestehen und die wiederum oftmals nur aus entschärften Fallen eingesammelt werden können. Und dafür brauchen Sie Zeit. Daher stellt sich Ihnen hierbei immer die Frage, ob Sie sich wirklich die Zeit nehmen wollen sich in einem dunklen Raum voller knurrender, blutrünstiger Kreaturen zu einer Landmine zu schleichen, um so die benötigten Teile für einen hilfreichen Explosivbolzen zu sammeln? Oder ob Sie einen Frontalangriff riskieren und Gefahr laufen, dass der Raum mit gekonnt platzierten Wandbomben gespickt ist? Vielleicht gelingt es Ihnen ja auch diese noch rechtzeitig zu entschärfen, bevor sie explodieren? Die Entscheidung wie wichtig das Sammeln von Bolzenteilen gegenüber dem einfachen Überleben ist, um es schnellstens zum nächsten Ort zu schaffen, liegt ganz bei Ihnen!

AgonyBolt2Ein mit Ihrer Armbrust abgeschossener Bolzen kann verheerenden Schaden anrichten… oder er kann, wenn er nicht auf einen Gegner abgefeuert wird, eine ebenso tödliche Falle mit Bewegungszünder vernichten. Aber passen Sie auf, dass Ihnen kein Gegner, in dem ein Explosivbolzen steckt, zu nahe kommt – es könnte Sie gleich mit zerreißen.

Das Lohnende an der Herstellung von Bolzen ist, dass Sie damit zusätzliche Optionen haben, sich vor den niemals enden wollenden, albtraumhaften Gegnerwellen zu schützen, die in The Evil Within auf Sie zustürmen. Die Armbrust ist in diesem Kampf sehr wichtig, da sie auch unterschiedliche Arten von Bolzen verschießen kann – Explosivbolzen haben andere spezialisierte Einsatzvorzüge als zum Beispiel die Blend- oder Schockbolzen. Und beim Zusammenbauen der Bolzen gilt: je mehr, desto besser. Daher sollten sie immer versuchen genügend Teile zur Herstellung der Bolzen zu finden. Doch natürlich müssen Sie immer auch situationsgemäß die Entscheidung treffen ob es besser ist eine Falle zu entschärfen und so an die begehrten Teile zu gelangen oder sie lieber gleich mit einem Schuss auslösen, um den Weg fortzusetzen.

Praktische Lösungen

Die Herstellung eigener Munition funktioniert nur für den Einsatz mit der Armbrust. Alle anderen Schusswaffen benötigen Patronen, die Sie in der Umgebung versteckt finden. Ja, richtig! Es gibt keinen einzigen Laden oder fahrenden Händler in den wechselnden Realitäten von The Evil Within bei dem Sie sich mit Munition eindecken können. So beängstigend sich das auch anhören mag – und beängstigend ist hier wörtlich zu nehmen – akribische Spieler können andere Wege finden, ihre Munitionsmenge zu steigern: nämlich Göttinnenstatuetten.

Mit Adlerauge gesegnete Scharfschützen können diese kleinen Figürchen in Form von Statuetten überall im Spiel finden. Tun Sie sich aber selbst einen Gefallen und zerschlagen Sie sie mit einem Nahkampfangriff. Sie können auch einen gezielten Schuss darauf abgeben, doch wir empfehlen, besser keine einzige Patrone auf sie zu verschwenden. Die zerstörte Göttin gibt einen besonderen Spindschlüssel frei. Mit diesem Schlüssel wiederum erhalten Sie Zugang zu einer begrenzten Menge an Munition oder grünem Gel an einem bestimmten Ort innerhalb der „Spiegelwelt“ der Klinik. Mit anderen Worten, manchmal kann es den Unterschied zwischen Erfolg und „Game Over“ ausmachen, ein Auge nach diesen listig versteckten Göttinnenstatuetten offen zu halten.

GoddessStatueV2Göttinnenstatuetten stehen manchmal frei herum, sind aber häufiger in schwer auszumachenden Löchern versteckt. Trotzdem lohnt es sich sehr, nach ihnen auf die Jagd zu gehen.

Es gibt noch weitere, zahlreiche Geheimnisse unter den vielen sammelbaren Gegenständen und besonderen Belohnungen des Spiels, aber vielleicht sollten wir diese den tapferen Seelen überlassen, die mutig genug sind, sie alle zu finden. In The Evil Within gibt es immer viel zu tun, von der Munitionsverwaltung bis hin zu der Entscheidung, was Sie verbessern oder wofür Sie Ihr grünes Gel ausgeben möchten. Es gibt zwar viel Raum zum Experimentieren bei der Verfeinerung der persönlichen Strategie, aber Sie sollten niemals vergessen, sich mit offenen Augen und entsicherter Waffe auf den Weg zu machen. Man weiß schließlich nie, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet.