Alles Gute zum 20., DOOM!

Kaum zu glauben, aber heute vor genau 20 Jahren erschien DOOM zum ersten Mal für den PC. Um diesen Anlass gebührend zu feiern, möchten wir einige der besten Fan-Kunstwerke und Erinnerungen von id Software-Mitarbeitern zu DOOM teilen. Außerdem ist einen Tag lang ein Jubliäums-T-Shirt im offiziellen Bethesda Store erhältlich.


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Tim Willits — “DOOM ist der einzige Grund, warum ich Videospiele mache. Ich weiß noch, wie ich das Spiel heruntergeladen habe, ohne viel darüber zu wissen. Ich habe es gespielt und etwa zwei Jahre meiner Lebenszeit darin investiert – bis id Software mich engagiert hat.

Das Beste an DOOM war, dass ich meine eigenen Level erstellen und spielen konnte. Ich war von den unbegrenzten Möglichkeiten des Spiels so fasziniert, dass sich mein ganzes Leben geändert hat. Als ich meinen ersten DOOM-Level erstellt hatte, wusste ich, dass ich unbedingt Videospiele machen wollte. Und bis heute bin ich immer noch dankbar und ein wenig erstaunt, dass ich tatsächlich bei id Software arbeite und die Möglichkeit habe, DOOM aktiv mitzugestalten.”

Sean Bean — “Meine erste Erinnerung an DOOM ist mein Versuch, die VM-Einstellungen der autoexec.bat so zu verändern, dass meine Freunde und ich es überhaupt spielen konnten. Danach kamen LPT1-Ports, Koffein und jede Menge Anekdoten.”

Davis Scherer — “Ich weiß noch, dass mein Dad sich DOOM geholt hat und ich ihm beim Spielen zugesehen habe. Und ich habe nach der Schule gespielt, wenn er in der Arbeit war. Bevor er nach Hause kam, hab ich mein Spiel immer gespeichert und aufgehört, damit ich keinen Ärger bekam. Ich war damals erst sechs und ich glaube nicht, dass er das erlaubt hätte. Als ich ihm dann später abends beim Spielen zugesehen habe, ist mir plötzlich rausgerutscht, ‘Nein, Dad, die rote Schlüsselkarte ist da drüben’. Seinen Blick werde ich nie vergessen, weil ich gedacht habe, dass er schimpfen würde, aber stattdessen lächelte er mich an und sagte nur: ‘Du hast gespielt, oder? Das erklärt diese ganzen komischen Spielstände’.”

Garret Young — “1995. Ich war damals Praktikant bei Shapeware (Entwickler von Visio). Einmal blieben ein anderer Praktikant und ich länger, um DOOM II zu spielen, und plötzlich wurde es wieder Morgen. Einer der leitenden Programmierer kam dann um 7 Uhr früh und machte Witze, dass wir so früh zum Spielen kommen würden. Ich schätze, er hatte die 15 Cola-Dosen neben meinem Monitor nicht gesehen.”

Shale Williams — “Ich war erst SECHS Jahre alt, als ich DOOM das erste Mal gespielt habe. Heute habe ich das Glück, mit den talentierten Entwicklern von id Software zusammenzuarbeiten. Ein Traum ist wahr geworden!”

Steve Rescoe — “Ich erinnere mich an jede Menge Stunden im Koop-Modus mit meinem Bruder über ein Modem, das ich mit unserem Telefon verbunden hatte. Das Beste war, als ich herausfand, dass man eigene Monster und Karten für das Spiel erstellen konnte. Ist noch immer meine Lieblingsbeschäftigung …”

Jonathan Wright — “Ich war im College und mein Freund und ich hatten DOOM in der PC Gamer gesehen (als noch Space-Marines gegen Aliens kämpften). Ich kann mich noch an den Screenshot der niedrigen Auflösung erinnern, die gerasterte Spielkarte, die auf dem Tisch zurückgelassen wurde, als die Aliens kamen. Als große Fans von Wolf 3D konnten wir es kaum erwarten, DOOM zu spielen, und als es dann rauskam, hab ich um Mitternacht auf der FTP-Seite gehangen und gewartet. Von da an habe ich drei Jahre lang jeden Tag DOOM gespielt. Meine Zimmergenossen haben nie kapiert, dass ich die Verbindungsreihenfolge kontrolliert habe, um immer der dunkelgraue Spieler zu sein. Irgendwann häuften sich dann die Telefongebühren für Ferngespräche, weil ich Deathmatches über Dwango gespielt habe. Damals hatte ich noch keinen Schimmer, dass ich später einmal für die Firma arbeiten würde, die genau die Spiele herstellt, die ich spielte.”

Chad Eanes — “Ich weiß noch, dass ich DOOM gleich nach der Veröffentlichung gespielt habe. Es war unglaublich, denn es war das erste Spiel, bei dem ich so was wie Angst bekam. Der Spielemarkt war damals überfüllt mit bunten Jump ‘n’ Runs, weshalb es damals einzigartig war. Die Feinde in der Nähe zu hören und zu hoffen, dass der Ausgang nicht mehr weit weg ist, während du dich mit deinen letzten paar verbliebenen Lebenspunkten vorwärtsschleppst … Ich weiß noch, wie ich am Ende von Episode 1 plötzlich in der Dunkelheit war und auf einmal zerrissen wurde. Ich war schockiert und habe laut gerufen: ‘Ihr könnt doch den Helden nicht so umbringen!’”

Grant Shonkwiler — “Als ich DOOM das erste Mal gespielt habe, war ich gerade bei einem kleinen Flohmarkt bei einem Freund der Familie. Der Sohn kam zu mir und nahm mich mit, damit ich mir dieses Spiel ansehe. Wir haben DOOM geladen und ich war von den Socken. Ich hatte so etwas noch nie zuvor gesehen oder gespielt. Wir spielten ungefähr eine Stunde, bis meine Eltern kamen … und wollten, dass ich aufhöre.”

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